Autobatterie Vergleich – Die besten Produkte

Neben dem Motor erweist sich die Autobatterie als Herzstück eines Automobils. Ohne dieses zentrale Element startet der Wagen nicht und fährt folglich auch nicht los. Der Grund: die Autobatterie sorgt für die Zündung des Motors. Des Weiteren fungiert die Fahrzeugbatterie als zusätzliche Stromquelle. Reicht die Lichtmaschine nicht aus, um das Vehikel mit Energie zu versorgen, ermöglicht die Kfz-Batterie das problemlose Vorankommen. Damit Ihr Fahrzeug reibungslos startet, sollten Sie beim Kauf der Autobatterie auf deren Art und Kapazitäten achten.

In unserem Autobatterie-Vergleich [year] erfahren Sie, wofür Sie die Fahrzeugbatterie brauchen und welche Marken empfehlenswert sind. Des Weiteren geht diese Kaufberatung auf die unterschiedlichen Autobatteriearten, deren Spannung und Kosten ein.

1. Autobatterie-Tests zeigen: Mit Modellen aus dem Netz sparen Sie bares Geld

Überprüfen Sie vor dem Neukauf die Informationen auf Ihrer alten Autobatterie.

Eine günstige Autobatterie können Sie bei Ihrem Fahrzeug-Vertragshändler oder selbstständig im Internet erwerben. Dabei macht es Sinn, die Angebote aus dem Netz aufmerksam zu studieren.

In der Regel erweisen sich die online angebotenen Autobatterien als deutlich preiswerter als jene aus der Vertragswerkstatt. Allerdings existieren zahlreiche Modelle der Kfz-Batterien. Daher sollten Sie im Vorfeld prüfen, welche Größe Sie für Ihren Wagen benötigen.

Die wichtigen Informationen über die Starterbatterie erhalten Sie mithilfe der ETN. Die Abkürzung steht für die „European Type Number“. Unter dieser bezeichnen die Hersteller sämtliche Batterien, die zu einer Klasse zählen. Die Ziffer finden Sie auf Ihrer alten Fahrzeugbatterie. Ausschließlich bei Modellen mit dieser Nummer profitieren Sie von der exakten Kompatibilität.

Finden Sie auf der alten Autobatterie keine ETN, hilft es, sich an den aufgedruckten Daten und der Batteriegröße zu orientieren. Kaufen Sie ein Modell im Internet, lohnt es sich, die Produktbeschreibung zu studieren. Aus dieser lesen Sie problemlos heraus, ob die Starterbatterie auch in Ihren Wagen passt. Bei modernen Modellen ergibt sich dabei ein deutlicher Vorteil: die Fahrzeugbatterien lassen sich universell in jedes Auto einsetzen.

In vielen Autobatterie-Tests erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Marken und Hersteller. Auf dem Markt befinden sich qualitativ hochwertige Arten und die preiswerten No-Name-Produkte. Letztere erreichen zwar nicht die lange Lebensdauer der Markenbatterien, punkten jedoch mit einem günstigen Preis. In der Regel liegen die Anschaffungskosten für die Starterbatterie zwischen 40 und 200 Euro.

Renommierte Autobatterie-Marken überzeugen deutsche Autofahrer

Eine Umfrage von Statista belegt, dass 47 Prozent aller Befragten die Autobatterie von Varta bevorzugen. 71,5 Prozent der Teilnehmer wählen eine Autobatterie von Bosch. Exide und Arktis bilden mit jeweils 2,5 Prozent die Schlusslichter.

2. Kapazität beachten: Gängige Modelle besitzen Kaltstart-Stromwert von 200 bis 850A

Kaufen Sie eine Autobatterie, sollten Sie die geeignete Kapazität wählen. Bei einem zu niedrigen Wert springt der Wagen schließlich nicht an.

Die Messung der Kapazität erfolgt in Amperstunden, kurz Ah. Der Wert gibt an, wie viel Energie die Fahrzeugbatterie abgibt. Demnach bestimmen Sie mit der Kapazität über die Leistungsfähigkeit der Autobatterien.

Bei einer qualitativ hochwertigen Starterbatterie liegt die Kapazität bei 550 bis 680 A. Günstige Modelle erreichen dagegen nur einen Wert von bis zu 360 A. Bei einer Nennspannung von zwölf Volt sollten Sie für folgende Fahrzeuge diese Kapazitäten verwenden:

Art des Fahrzeugs Kapazität der Starterbatterie
Kleinwagen ab 36 Ah

 

Kompaktklasse ab 50 Ah

 

Mittelklasse ab 70 Ah

 

Oberklasse ab 90 Ah

 

Befinden sich in Ihrem Fahrzeug mehrere Geräte, die zusätzlich Energie verbrauchen – beispielsweise Klimaanlage oder Musikanlage – bedarf es einer größeren Nennkapazität. Bis zu zehn Prozent können Sie problemlos auf die vorhandene Leistungsfähigkeit der Fahrzeugbatterie aufschlagen. Bei einer Nennspannung von 12v ist die Autobatterie mit 44 Ah beim Kleinwagen ohne Einschränkungen zulässig. Bei einem Kompaktwagen nutzen Sie beispielsweise eine stärkere Autobatterie mit 60 Ah, beim Oberklassefahrzeug eine Autobatterie mit 100 Ah.

3. Arten der Autobatterie: Sie wählen zwischen drei gängigen Modellen

Um eine Autobatterie zu kaufen, können Sie sich einen Fahrzeugbatterie-Test zu Rate ziehen und dabei zwischen drei Kategorien wählen:

  • der klassischen Blei-Akkumulatoren Starterbatterie
  • der AGM-Batterie
  • und der EEB-Batterie

3.1. Blei-Akkumulatoren sind hauptsächlich in Fahrzeugen verbaut

Klassischer Blei-Akkumulator.

Die Starterbatterie, die am häufigsten Verwendung findet, ist der klassische Batterie-Typ. Die Blei-Akkumulatoren Fahrzeugbatterie zählt zu den Kalzium-Nassbatterien und besitzt daher flüssiges Elektrolyt.

Dieses befindet sich in einem Bund mit destilliertem Wasser, das für die nötige Leitfunktion sorgt. Beim Start des Wagens bilden sich in dieser Batterie Gase, die bei den offenen Modellen als Wasserdunst entweichen.

Aus dem Grund erhält das regelmäßige Prüfen des Füllstands Relevanz. Moderne Blei-Akkumulatoren verfügen in der heutigen Zeit jedoch über ein geschlossenes und verschweißtes Gehäuse. Zusätzlich existiert ein Überdruckventil, um die Gase sicher entweichen zu lassen. Bei den Nassbatterien profitieren Sie generell von der Wartungsfreiheit.

Zudem resultiert die Beliebtheit dieser Starterbatterien aus ihrer Zuverlässigkeit und dem moderaten Preisleistungsverhältnis. Die Lebensdauer der Autobatterie liegt bei bis zu zehn Jahren. Allerdings eignen sie sich aufgrund ihres hohen Gewichts weniger als Energiespeicher für elektronisch betriebene Automobile.

3.2. AGM-Batterien bilden eine Unterklasse der Blei-Akkumulatoren

Die Abkürzung AGM steht für Absorbent Glass Mat. Grob ins Deutsche übersetzt sagt ihr Name aus, dass sie eine aufsaugende Glasschicht beinhalten. Das bedeutet, bei den AGM-Batterien befindet sich der Elektrolyt in einem Glasfaservlies.

Daher tragen sie die Beinamen VRLA-AGM oder Vlies-Akkumulatoren. Allerdings zeigen Starterbatterie-Test hier einen Nachteil auf: die Hitzebeständigkeit der Modelle liegt nur bei 55 Grad Celsius. In wärmeren Motorräumen kommt es unter Umständen zu einer Beschädigung und Sie müssen die Autobatterie wechseln. Um das kleine Manko auszugleichen, geben die AGM-Batterien zuverlässig Kaltstrom ab. Dies erleichtert beispielsweise den Motorstart im Winter.

AGMs funktionieren unabhängig von ihrer Lage und erweisen sich als rüttelfest. Zudem besteht die Möglichkeit, die ungebrauchten Vlies-Akkumula

Start-Stopp-Autobatterie.

toren für einen langen Zeitraum zu lagern. Daher eignen sie sich beispielsweise als praktischer Ersatz-Akku. Alternativ finden sie in Fahrzeugen mit langen Standzeiten Verwendung. Auch speziell in Autos mit einem Start-Stopp-System kommen sie zum Einsatz.

3.3. EFB-Batterien:  Autobatterie Test bei Stiftung Warentest

Das Kürzel EFB steht für „Enchanced Flooded Battery. Auch diese Fahrzeugbatterie kommt in Automobilen mit der Start-Stopp-Funktion zum Einsatz. In der Energiequelle befindet sich ein Geflecht aus Kunststoff, hauptsächlich Polyester. Dieses bewirkt das schnellere Auf- und Entladen. Ein EFB-Akku überzeugt vor allem durch seine lange Haltbarkeit.

Im Jahr 2012 führte die Stiftung Warentest einen Test mit den Batterien für Start-Stopp-Systeme durch. Als Autobatterie-Testsieger ging eine EFB-Batterie hervor. Sie erreichte die Leistung der AGM-Batterie, glänzte aber zusätzlich mit einem geringeren Anschaffungspreis. Suchen Sie nach einer günstigen Autobatterie, eignet sich ein EFB-Modell zudem als funktionsfähige Alternative zur klassischen Variante.

Des Weiteren existieren auf dem Markt die wenig verbreiteten Gel-Batterien, in deren Innerem sich eine gelierte Säure befindet. Durch ihre Fähigkeit, sich stark zu entladen, kommen sie in Fahrzeugen, die vorrangig elektrischen Strom brauchen, vor.

4. Kaufberatung: Die Gehäuseform erweist sich als wichtiges Kaufkriterium

Befindet sich in Ihrem Auto eine Kfz-Batterie, beispielsweise von Varta, sollten Sie im Anschluss ein identisches Modell kaufen. Wissen Sie nicht, welche Batterie sich im Vorfeld im Fahrzeug befand, hilft ein Blick ins Handbuch des Wagens. Darf ausschließlich ein bestimmter Batterietyp eingebaut werden, finden Sie dort die relevanten Informationen. Sobald Sie die Autobatterie kaufen, stellt sich die Frage nach der Ladung. Ihre Autobatterie laden Sie problemlos mit einem Autobatterie-Ladegerät. Weitere Kaufkriterien bestehen in:

Eine Autobatterie lässt sich mit entsprechendem Ladegerät direkt im Kfz aufladen.
  1. der Anordnung der Pole
  2. der Kapazität
  3. der Spannung
  4. dem Startstrom und dem Kälteprüfstrom
  5. und den Kosten

Die Autobatterie mithilfe eines Ladegeräts wieder aufladen

Das Ladegerät für die Autobatterie erhalten Sie im Fachgeschäft oder ebenfalls im Internet. Sollten Sie die Autobatterie allein aufladen, stellen Sie zunächst alle Verbindungen zwischen der Maschine und der Energiequelle her.

Nach Abschluss des Ladevorgangs sollten Sie das Gerät umgehend ausschalten und während des gesamten Prozesses auf eine gute Belüftung achten. Ist die Autobatterie leer, dauert es bis zu einem vollen Ladestand eine Stunde. Allerdings unterbrechen Sie den Vorgang besser umgehend, wenn die Batterie heiß wird oder Säure austritt.

In einigen Fällen erfordert eine schwache Fahrzeugbatterie eine Überbrückung. Dafür verbinden Sie die Kfz-Batterie mit einer anderen Energiequelle, einer zweiten Starterbatterie. Um die Autobatterie zu überbrücken, benötigen Sie zwei Überbrückungskabel.

5. FAQ

5.1. Wie lange hält eine durchschnittliche Starterbatterie?

Kommt die Fahrzeugbatterie regelmäßig zum Einsatz, liegt ihre Lebensdauer zwischen fünf und sieben Jahren. Qualitativ hochwertige Modelle erreichen eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Durch eine falsche Lagerung oder eine Tiefenentladung sinkt die Haltbarkeit der Energiequellen.

5.2. Wie erfolgen Aus- und Einbau der Starterbatterie?

Ladung einer ausgebauten Autobatterie.

Um Ihre alte Fahrzeugbatterie auszubauen, besteht der erste Schritt darin, die Autobatterie abzuklemmen. Schalten Sie hierbei im Vorfeld das Fahrzeug aus. Zunächst sollten Sie das schwarze Kabel vom Minuspol lösen, anschließend das rote vom Pluspol.

Die Reihenfolge erhält Priorität, da eine fehlerhafte Loslösung zum Kurzschluss führt. Danach folgt das Ablösen der Halterungsschrauben am Gehäuse. Um eine neue Starterbatterie einzubauen, gehen Sie umgekehrt vor.

5.3. Wie sollten Sie die Autobatterie lagern?

Bei der Fahrzeugbatterie erhält eine kühle und dennoch trockene Lagerung Relevanz. Sie sollten darauf achten, dass Sie die Energiequelle an einem licht- und frostgeschützten Ort platzieren. Beispielsweise nutzen Sie einen beheizten Kellerraum oder eine frostsichere Garage, um einen Ersatzakku zu lagern.

Bei einem offenen Bleu-Akkumulator bedarf es einer intensiveren Wartung. In der Regel benötigt das Modell spezifische Lagerungsbedingungen. Im Gegensatz zur „anspruchslosen“ AGM-Batterie sollten Sie daher mit einen höheren Lageraufwand rechnen.

5.4. Aus welchen Gründen schwächelt die Fahrzeugbatterie?

Springt das Fahrzeug nicht an oder geht der Motor ohne Vorwarnung aus, liegt dies beispielsweise an einer schwächelnden Starterbatterie. Beispielsweise entladen sich die Energiequellen, wenn es nicht regelmäßig zum Aufladen kommt. Viele Fahrten auf kurzer Strecke oder eine lange Standzeit beschleunigen die Entladung.

Durch dieses Fahrverhalten riskieren Sie einen deutlichen Verlust an Kapazität und Leistungsvermögen der Batterie. Zusätzlich führt eine fehlerhafte Lagerung zu einer schwachen Leistungsfähigkeit. Speziell trifft dies auf offene Blei-Akkumulatoren zu, die beispielsweise zu kalte oder heiße Umgebungstemperaturen negativ beeinflussen.

5.5. Wie sollten Sie Ihre Autobatterien entsorgen?

Erwerben Sie im Internet, im Fachhandel oder bei Ihrer Vertragswerkstatt die für sich beste Autobatterie, erhalten Sie mit dieser einen Pfandgutschein. Das Pfand zahlt Ihnen der Hersteller der Batterie aus, wenn Sie eine fachgerechte Entsorgung nachweisen können. Die Kfz-Batterie zählt zum Gefahrengut und gehört daher keinesfalls in den Haus- oder Restmüll. Um die Autobatterie zu entsorgen, sollten Sie diese zu einem Wertstoffhof bringen. Dort bekommen Sie eine Quittung, die Sie an den Händler senden können. Anschließend profitieren Sie von einer Gutschrift.