FM-Transmitter Vergleich – Die besten Produkte

Sie besitzen ein älteres Autoradio, möchten aber dennoch nicht auf den Genuss von verschiedensten Dateiformaten, Playlists und Wiedergabemedien verzichten? In diesem Fall muss es nicht zwingend ein neues Hightech-Radio sein: eine günstige und effektive Alternative stellen hier die praktischen FM-Transmitter dar.

Auf Basis von Radiowellen senden die Transmitter Musik von zum Beispiel einem eingesteckten USB-Stick direkt an eine auf Ihrem Radio eingestellte Frequenz.

Nach wie vor warten wir auf einen FM-Transmitter-Test von der Stiftung Warentest mit konkreten Kaufempfehlungen. Lediglich in einem Test über MP3-Player wird der FM-Transmitter fürs Auto bisher erwähnt. Dieser zeigt jedoch nur, dass die praktischen Geräte eine sinnvolle Ergänzung darstellen können, hat aber keinen beratenden Charakter.

Mit unserer Kaufberatung und einem aktuellen FM-Transmitter-Vergleich [year] möchten wir Sie daher unterstützen, das für Sie beste Gerät auf eigene Faust ausfindig zu machen. Dabei spielt es übrigens meist keine große Rolle, ob es sich um einen günstigen FM-Transmitter oder einen FM-Transmitter-Testsieger handelt – Wichtig sind die nachfolgend genannten Kriterien, die für ein gutes Gerät erfüllt werden müssen.

In unserer Kaufberatung für FM-Transmitter erfahren Sie, was ein FM-Transmitter ist, welche FM-Transmitter in Deutschland erlaubt sind, welche Installations-Arten existieren und welche Kriterien ein Transmitter erfüllen muss.

1. Ein FM-Transmitter sendet Audiosignale an das Autoradio

FM-Transmitter sind nichts anderes als Minisender. Sie werden auch MP3-FM-Transmitter genannt. Dabei handelt es sich um kleine Sender, die ein Audiosignal in eine UKW-Frequenz umwandeln.

Ein Autoradio oder ein anderer UKW-Empfänger kann diese Frequenz aufnehmen und übertragen. Auf diese Weise ist es möglich, auch ältere Autoradios mit MP3- oder MP4-Playern, aber auch mit iPhones, iPods, etc. zu verbinden.

Die Reichweite beschränkt sich bei diesen Geräten auf nur wenige Meter (5 – 15 m). Einige Autofahrer löten gern eine Senderantenne an den Transmitter, um die Reichweite zu erhöhen. Diese Art des Tunings ist in Deutschland allerdings verboten!

2. FM-Transmitter sind vor allem bei älteren Radios sinnvoll

Ein Transmitter macht immer dann Sinn, wenn das Autoradio sehr einfach oder veraltet ist. Besonders für Modelle, die bestimmte Dateiformate wie MP3 nicht abspielen können oder über keine Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte wie iPod, Smartphone oder USB-Stick verfügen, ist der FM-Transmitter eine günstige Erweiterung.

Steckt man nun den USB-Stick direkt in den Transmitter, welcher meist über die 12V-Steckdose im Auto versorgt wird, kann dieser per Radiowelle die Audiodatei an das Radio senden.

FM-Transmitter sind generell erst seit 2006 in Deutschland erlaubt. Hier dürfen nur Geräte betrieben werden, die über eine effektive Strahlungsleistung von höchstens 50 Nanowatt und über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Zudem muss das Gehäuse des FM-Transmitters eine Beschriftung aufweisen, die eine Nutzung im Fahrzeug ausdrücklich gestattet.

3. FM-Transmitter – verfügbare Typen

FM-Transmitter gibt es inzwischen in verschiedensten Varianten. Dazu gehört der klassische FM-Transmitter ebenso wie der Transmitter mit Fernbedienung, mit USB-Anschluss, mit Speicherkarte oder mit MP3-Player. In unserer Übersicht finden Sie eine kurze Einführung in diese Kategorien.

4. Das sollte ein Radio-Transmitter können

  • hohe Senderreichweite
  • verschiedene Anschlüsse für mehrere Medien
  • Senderspeicher
  • RDS
  • Equalizer
  • FM-Transmitter mit Bluetooth
  • leichte Bedienung
  • einfacher Anschluss an 12V-Steckdose bei mobilen Geräten
  • schwenkbarer Kopf meist sinnvoll
FM-Transmitter: mobile oder fixe Installation? FM-Transmitter können auf zwei Arten installiert werden: fix und mobil. Welche Variante die für Sie beste ist, erfahren Sie in der folgenden Kaufberatung.

5. Kaufberatung: Einen guten und günstigen FM-Transmitter kaufen

Durch das große Angebot an FM-Transmittern ist es nicht einfach, das richtige Produkt zu finden. Einige Anhaltspunkte in unserer Kaufberatung sollen Ihnen dabei helfen, auch ohne FM-Transmitter-Test den besten FM-Transmitter zu finden.

5.1. Senderreichweite/Frequenz

Einige FM-Transmitter besitzen lediglich eine fest eingestellte Frequenz. Andere Geräte aus Fernost wiederum senden unterhalb der UKW-Grenze und stören damit Frequenzen des nicht öffentlichen BOS-Funks. Diese Geräte sind verboten.Wichtig ist das Frequenzspektrum, das so groß wie möglich sein sollte. FM-Transmitter-Test haben ergeben, dass 88,1 MHz bis 107,9 MHz als optimal gelten. Das Frequenzspektrum ist wichtig, um freie Sendefrequenzen finden zu können.

Gerade in Städten kann es schließlich recht schwierig sein, eine freie Frequenz zu finden. Besitzt der FM-Transmitter dann nur ein begrenztes Spektrum, kann er zum Teil nicht verwendet werden, weil er keine freien Radiosender findet oder ein störendes Rauschen das Ergebnis sein.

5.2. MP3-Player versus Speicherkarte versus USB-Transmitter

Einige FM-Transmitter verwenden eine Speicherkarte, auf denen die Musik abgespeichert werden kann. Diese benötigen weder ein Kabel noch eine Steckerverbindung.

Andere Transmitter wiederum funktionieren über eine Verbindung zu CD-Playern, Handys oder MP3-Playern. Dabei kann der Anschluss über ein Kabel oder direkt erfolgen. Viele Menschen nutzen dazu einen FM-Transmitter mit USB-Anschluss: Dieser ermöglicht die Verbindung zu zahlreichen Geräten, die dann auch als Speichermedium eingesetzt werden können. Darüber hinaus ist es meist einfacher, einen Stecker anzuschließen, anstatt immer mehrere Speicherkarten mitzuführen und diese auszutauschen. Wenn Sie allerdings immer dieselbe Musik hören, können Sie durchaus auch auf Speicherkarten zurückgreifen.

5.3. Wichtige Anschlüsse

Ein guter FM-Transmitter muss über mehrere Anschlüsse verfügen, die es ihm ermöglichen, mit mehreren Mediengeräten verbunden zu werden. Generell ist ein USB-Anschluss sinnvoll, da die meisten der Geräte über diesen angeschlossen werden können. Wichtig ist, dass bei einem Anschluss von einem FM-Transmitter mit einem iPhone ein Docking-Port vorhanden ist.Der Anschluss eines Players von Mitfahrern, die kein iPhone mit Radio-Transmitter besitzen, ist damit nicht möglich. Bei einem FM-Transmitter für Android-Smartphones spielt der Anschluss keine Rolle.

Ist kein direkter Anschluss möglich, gibt es eine große Auswahl an Adaptern, die diesen gewährleisten. Ratsam ist in jedem Fall ein Miniklinken-Anschluss, da dieser bei den meisten Playern vorkommt.Je mehr Anschlüsse ein FM-Transmitter besitzt, desto mehr Geräte können mit diesem verbunden werden. Achten Sie auch darauf, dass es sich bei Ihrem Minisender um einen Bluetooth-FM-Transmitter handelt. So können Sie Ihr Smartphone auch völlig kabellos mit dem Transmitter verbinden.

5.4. Mobile oder feste Installation möglich

Welche Installationsart Sie bevorzugen, hängt von Ihrem persönlichen Anspruch ab. Eine mobile Installation erlaubt es Ihnen, den Transmitter auch zuhause zu nutzen. Eine feste Installation hingegen spart Platz und ist optisch ansprechender.Entscheiden Sie sich für die mobile Version, sollten Sie genau auf die Produktmaße achten. Gerade größere Varianten können während der Fahrt im Bereich der Gangschaltung stören. Empfehlenswert sind daher auch jene Modelle mit Schwenkfunktion.

5.5. Größe des Gehäuses – sehr kleine Geräte haben meist weniger Funktionen

Je kleiner das Gehäuse des Transmitters ist, desto weniger Platz nimmt er weg. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Transmitter mit einem kleinen Gehäuse nicht an Features einbüßt, die vielleicht in einer größeren Version vorhanden sind.Vor allem das Display sollte noch gut lesbar und die für Sie wichtigen Anschlüsse vorhanden sein.

5.6. Wissenswerte Zusatzfunktionen

Einige Zusatzfunktionen sind bei einem FM-Transmitter sehr sinnvoll. So ist ein Senderspeicher fast ein Muss. FM-Transmitter benötigen eine ungenutzte Frequenz. Daher kann es bei Autofahrten immer wieder zu Störungen kommen. Verfügt der Transmitter über einen Senderspeicher, genügen zwei Knopfdrücke, um den Sendeplatz zu einem freien zu wechseln.Auch eine Fernbedienung kann eine angenehme Ergänzung sein. Für einen besonders komfortablen Musikgenuss ist auch RDS ein nützliches Zubehör: FM-Transmitter mit RDS verfügen über eine zusätzliche Anzeige, Abspielposition und Länge der Lieder, etc.Sollten Sie großen Wert auf einen guten Klang legen, ist darauf zu achten, dass Ihr FM-Transmitter über einen Equalizer verfügt. Ein Geräuschfilter filtert hingegen störende Geräusche, wie Knistern und Rauschen, aus der Musik. Das Resultat ist ein störungsfreier Musikgenuss.

6. FAQ

6.1. Wie stellen Sie einen FM-Transmitter ein?

Der Anschluss an ein Gerät und die Musikübertragung laufen fast überall gleich ab. In unserem Beispiel schließen wir ein Smartphone via 3,5mm Klinke (Kopfhörerausgang) an den Transmitter an.

  • FM-Transmitter im Auto mit dem Aux-Eingang von Smartphone, Navigationsgerät oder Tablet verbinden (Smartphones ohne Kopfhörerbuchse mit einem 3,5-mm-Klinkenkabel an einen Klinkenadapter für das entsprechende Handy-Modell anschließen)
  • Den Zigarettenanzünder aus der Bordsteckdose entfernen und Transmitter anschließen
  • FM-Transmitter einschalten
  • Kanalwahltasten (CH oder Channel) zum Einstellen einer freien UKW-Frequenz im Bereich 88 bis 107,9 MHz nutzen
  • Dabei FM-Transmitter-Frequenz wählen, bei der nur Rauschen zu hören ist (auch möglich über eine manuelle Sendersuche)
  • Gleiche Frequenz auf dem Radio einstellen
  • Wiedergabe am Smartphone starten und Lautstärke auf zirka 80 % aufdrehen
  • Musikgenuss pur

6.2. Welche Handys besitzen einen eingebauten FM-Transmitter?

Frühere Handys waren fast standardmäßig mit einem eingebauten FM-Transmitter ausgestattet. Hersteller und Marken moderner Handys hingegen verzichten heute oft auf einen solchen.Häufig ist der Transmitter noch bei Modellen von Samsung oder Nokia zu finden. Einschalten lässt sich dieser, wenn vorhanden, meist über eine vorinstallierte „Radio“-App.

6.3. Welche Frequenz muss für den FM-Transmitter genutzt werden?

Für einen optimalen Empfang sollten Sie den Frequenzbereich zwischen 88 MHZ und 107,9 MHz nutzen. So haben Sie einen rauscharmen Empfang. Prüfen Sie vorab einfach an Ihrem Radio, ob die entsprechende Frequenz mit einem Sender belegt ist oder nur Rauschen zu hören ist. – Rauscht es, können Sie diese Frequenz problemlos nutzen.

6.4. Gibt es eine FM-Transmitter-App für Handys und Tablets?

Ja, es gibt verschiedene FM-Transmitter-Apps für Handys und Tablets, über die Musik vom Smartphone auf das Autoradio übertragen werden kann. Voraussetzung ist selbstverständlich ein eingebauter Transmitter.

FM-Transmitter-Typ Eigenschaften
FM-Transmitter mit MP3-Player

  • verfügen selbst über einen MP3-Player
  • Anschluss von MP3-Player überflüssig
  • Musik über Speicherkarte
  • Bedienung per Display und Knöpfen
  • ständiger Abgleich von Player und Speicherkarte notwendig
FM-Transmitter mit Fernbedienung

  • Transmitter, die zusätzlich per Fernbedienung gesteuert werden können
  • Fernbedienung lässt sich häufig auch direkt am Lenkrad anbringen, wodurch die Handling deutlich vereinfacht wird
klassischer FM-Transmitter

  • 12V-Anschluss
  • Bedienung über Tasten oder Knöpfe
  • kabellos und mit Kabel erhältlich
  • mit verschiedenen Anschlüssen verfügbar
FM-Transmitter mit Speicherkarte

 

  • Für die Wiedergabe von SD-Speicherkarten geeignet
  • meist zusätzlich mit USB- und Klinkeneingang ausgestattet
FM-Transmitter mit USB-Anschluss

  • Für die Wiedergabe von SD-Speicherkarten geeignet
  • meist zusätzlich mit SD- und Klinkeneingang ausgestattet
  • gleichzeitiges Aufladen des Gerätes und Abspielen möglich
Arten der Installation Eigenschaften
FM-Transmitter fixe Installation
  • Geräte, die fest eingebaut werden können bzw. müssen
  • nur für den Einsatz im Auto geeignet
  • platzsparend
  • weniger störende Kabel
FM-Transmitter mobile Installation
  • Wechsel zwischen Fahrzeug und Zuhause möglich
  • günstigere Anschaffungskosten
  • schneller Anschluss
  • unabhängige Nutzung von Telefon und Playern möglich