Urlaub ohne Stress und Stau

Lang hat man darauf hingearbeitet, die Vorfreude ist groß, der Urlaub endlich da. Schnell noch Koffer packen und dann ab ins Auto, denn jeder möchte so schnell wie möglich weg. Oftmals ist dann nach kurzer Zeit schon wieder Endstation, wenn nämlich der obligatorische Reisestau die Urlauber zwingt, den ersten Stopp mitten auf der Autobahn einzulegen. 

Das große Problem ist, dass viele gleichzeitig in den Urlaub fahren. Das konzentriert sich meist auf Feiertage wie Weihnachten und Ostern, aber auch die Sommerferien sind prädestiniert dafür, Staus am laufenden Band zu produzieren.  Dabei lassen sich solche Staus relativ einfach und durch eine angepasste Fahrweise vermeiden.

Stau ade – 5 Tipps, um den Urlaub stressfrei zu beginnen

Stau auf der Autobahn

Quelle: Predrag Sepelj – 420463105 / Shutterstock.com

Viele Staus werden nicht etwa durch Unfälle verursacht, sondern durch hohes Verkehrsaufkommen und die dadurch unangepasste Fahrweise vieler Autofahrer. Hier kommen 5 Tipps, wie Staus vermieden werden können.

  1. Die richtige Tageszeit wählen

Vormittags losfahren, um dann mittags und nachmittags mit vielen anderen im Stau zu stehen – eine denkbar ungünstige Zeit, seinen Urlaub zu beginnen. Wer sehr früh losfährt oder erst gegen Abend, der hat bessere Chancen, Staus zu umgehen. Auch ist der erste Ferientag für den Start nicht sinnvoll.

  1. Nicht immer den direkten Weg nehmen

Natürlich versprechen Autobahnen einen direkteren Weg und – durch eine höhere Geschwindigkeit – eine vermeintlich kürzere Fahrzeit. Da aber viele auf Autobahnen unterwegs sind, ist es manchmal nicht falsch, den Weg über die Landstraßen zu nehmen. Auch oder besonders dann, wenn Baustellen bekannt sind. Die Folgen: weniger Verkehr und weniger Stress.

  1. Die Fahrspur halten

Natürlich will niemand mit 80 hinter einem LKW herfahren. Das muss man auch nicht. Herrscht jedoch viel Verkehr, dann ist es ratsam, die Spur zu halten, denn ein häufiger Fahrspurwechsel heißt nicht, dass man schneller unterwegs ist. Auch wird durch einen Wechsel der Spur schnellerer Verkehr oftmals ausgebremst. So können nicht nur Staus, sondern auch gefährliche Situationen entstehen.

  1. Abstand halten

Wer offensiv und damit aggressiv fährt, der gefährdet nicht nur sich und andere, sondern kann durch einen Unfall auch einen Stau verursachen. Gerade auf Autobahnen wird immer wieder beobachtet, dass der Sicherheitsabstand zum Vordermann viel zu gering ist. Schneller kommt dadurch niemand an sein Ziel. Halber Tacho in Metern, also bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h mindestens 50 Meter Abstand – das sollte jeder beherzigen. So kommt man schneller und vor allem gesund ans Ziel.

  1. Nicht ablenken lassen

Autofahrer sollten sich immer auf das Fahren konzentrieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann schon reichen, dass etwas passiert. Wichtig auch: Sofern man an Unfällen vorbeifährt, nicht davon ablenken lassen, eventuell noch bremsen und gaffen. So gefährdet man sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Denken Sie zudem an die richtige Reisevorbereitung!

Das Auto auch mal stehen lassen

Mit dem Auto ist man flexibel, man braucht keine Fahrkarten und man muss sich nicht darum kümmern, wie man vom Bahnhof oder vom Flughafen zum Hotel kommt. Auch vor Ort ist man mit einem fahrbaren Untersatz ungebunden. Dennoch ist es nicht immer nötig, den Urlaubsort auch mit dem Auto anzufahren. Weitere Ziele lassen sich bequem per Flugzeug erreichen, nähere Ziele beispielsweise mit der Bahn. Dadurch hat man zumindest schon mal den Stau und den damit verbundenen Stress vermieden.

Eine Alternative, um zum Bahnhof und zum Flughafen zu kommen, wäre ein Taxi. Wer dennoch mit dem Auto dorthin fahren möchte, sollte sich im Vorfeld um freie Parkplätze kümmern. Dies kann man problemlos online tun, die Seite Parkplatzvergleich.de beispielsweise, bietet diesen Service an. Eine aufwendige und zeitraubende Parkplatzsuche direkt am Terminal entfällt somit.

Rechtzeitig vor Ort sein

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Egal, ob Sie mit Bahn oder Flugzeug verreisen, Sie sollten immer rechtzeitig vor Ort sein. Bei Flügen wird eine Zeit von zwei Stunden empfohlen. Warum dies so ist, wollen wir kurz erläutern:

  • Flughäfen sind groß, oftmals gibt es mehrere Terminals. Um zu seinem Abflugschalter zu gelangen, muss man daher nicht selten lange Wege in Kauf nehmen – das kostet Zeit.
  • Wer noch Gepäck aufgeben muss, muss am Schalter womöglich warten. Ist dann das Gepäck inkl. Handgepäck zu schwer, muss evtl. umgepackt werden.
  • Geht es zum Check-In, heißt es oft nicht nur Schlange stehen, sondern länger warten, da nach dem 11. September die Vorschriften strenger sind und der Check-In so länger dauert.
  • Ist man mit der Familie, respektive kleinen Kindern unterwegs, müssen diese vor dem Flug noch mal auf die Toilette, haben Hunger oder Durst – auch diese Zeiten sind einzuplanen.

Stau ist nicht der einzige Stressfaktor

Oft beginnt der Stress schon zuhause beim Kofferpacken. Erst recht, wenn die ganze Familie inkl. kleiner Kinder mit in den Urlaub soll. Viele dieser Stressfaktoren lassen sich aber durchaus eliminieren. Zum Beispiel wenn es um die Parkplatzsuche an Flughäfen geht. Hier bietet jeder Airport zahlreiche Möglichkeiten an.

Flughafen Anzahl Parkplätze (mind.) Minuten zum Terminal Preis für 8 Tage
Berlin-Schönefeld 5 3-7 Minuten Ab 48 €
Berlin-Tegel 5 2-6 Minuten Ab 39 €
Bremen 2 3-4 Minuten Ab 31 €
Dortmund 1 5 Minuten Ab 33 €
Düsseldorf 9 0-8 Minuten Ab 37 €
Dresden 3 0 Minuten Ab 37 €
Erfurt 1 7 Minuten Ab 50 €
Frankfurt 7 5-8 Minuten Ab 42 €
Frankfurt-Hahn 5 4-8 Minuten Ab 32 €
Hamburg 8 0-8 Minuten Ab 49 €
Hannover 4 0-8 Minuten Ab 34 €
Karlsruhe/Baden-Baden 1 8 Minuten Ab 48 €
Köln/Bonn 5 0-7 Minuten Ab 29 €
Leipzig/Halle 6 0-8 Minuten Ab 36 €
Memmingen 4 0-8 Minuten Ab 35 €
München 6 0-8 Minuten Ab 35 €
Nürnberg 3 2-7 Minuten Ab 29 €
Stuttgart 1 5 Minuten Ab 34 €
Weeze 2 0-7 Minuten Ab 45 €


Stau nicht immer unvermeidlich

Trotz vieler vorausschauender Maßnahmen kann es immer passieren, dass man im Stau landet. Ist es passiert, dann heißt es, ruhig bleiben und einige Regeln beachten, vor allem auf Autobahnen:

  • Rettungsgasse bilden – Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit links wie möglich, Fahrzeuge auf der rechten und der mittleren Spur fahren so weit rechts wie möglich. Wie es richtig geht, zeigt auch ein Video vom ADAC.
  • Radio hören – dort wird meist sehr schnell von Staus berichtet. So kann man zumindest erfahren, wie lang der Stau ist und wie lange es womöglich noch dauert.
  • Standstreifen ist tabu – auch wenn die nächste Ausfahrt schon in Sicht ist, wer auf dem Standstreifen dorthin gelangen möchte, der riskiert ein Bußgeld. Auch Wenden und Rückwärtsfahren sind auf der Autobahn strikt verboten.
  • Im Fahrzeug bleiben – auf der Autobahn sollte man keinesfalls aussteigen und schon gar nicht Kinder herumtollen lassen.
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