Aktuelle Parksituation in Deutschlands Großstädten

Parken in Deutschlands Großstädten ist eine HerausforderungEigentlich will man nur noch schnell einen geeigneten Parkplatz finden, bevor das Konzert beginnt. Doch selbst wenn man mehr als eine halbe Stunde für die Parkplatzsuche einberechnet hat, verläuft diese in Großstädten nicht selten äußerst frustrierend. Die Parkhäuser sind so überfüllt, dass man von Parkdeck zu Parkdeck fährt und ist dann erst einmal ein Platz gefunden, so gestaltet sich das Einparken nicht unbedingt einfach.

Bestenfalls klappt man die Außenspiegel ein und nutzt den Einparkassistenten, um ein bisschen Unterstützung beim zentimetergenauen Steuern des Fahrzeugs zu erhalten. In den Innenstädten sieht es nicht besser aus. Zahlreiche Fußgängerzonen treffen auf Anwohnerparkplätze, sodass sich schnell Verzweiflung bei den Autofahrern breit macht. Doch immer mehr Großstädte wollen diese Probleme lösen und haben deswegen ganz eigene Ideen entwickelt, mit denen sie den Autofahrern helfen möchten.

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Rettungsgasse bilden, Leben retten: Wie Sie sich im Stau richtig verhalten

Rettungsgasse richtig bilden - Tipps für den Stau auf AutobahnWas müssen Sie beachten, wenn Sie auf der Autobahn in einen Stau geraten? Diese und andere Fragen möchten wir Ihnen im Folgenden beantworten. Jeder kennt es: Der Urlaub steht vor der Tür, die Familie ist voller Freude und unterwegs kommt man in einen mehr oder weniger langen Stau, der womöglich in den aktuellen Staumeldungen noch nicht angezeigt wurde. Ist es nur eine Baustelle oder ein defektes Fahrzeug, ist die Sache meist recht zügig erledigt, die Fahrzeuge können sich im Reißverschlussverfahren einordnen und langsam an der Stelle vorbeifahren.

Wenn aber ein Unfall Grund für den Stau ist, kann es länger dauern. Das richtige Verhalten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers ist dann entscheidend, damit Hilfe und Rettungsdienst zeitnah ankommen und notfalls Leben retten können. Weiterlesen

Urlaub ohne Stress und Stau

Lang hat man darauf hingearbeitet, die Vorfreude ist groß, der Urlaub endlich da. Schnell noch Koffer packen und dann ab ins Auto, denn jeder möchte so schnell wie möglich weg. Oftmals ist dann nach kurzer Zeit schon wieder Endstation, wenn nämlich der obligatorische Reisestau die Urlauber zwingt, den ersten Stopp mitten auf der Autobahn einzulegen. 

Das große Problem ist, dass viele gleichzeitig in den Urlaub fahren. Das konzentriert sich meist auf Feiertage wie Weihnachten und Ostern, aber auch die Sommerferien sind prädestiniert dafür, Staus am laufenden Band zu produzieren.  Dabei lassen sich solche Staus relativ einfach und durch eine angepasste Fahrweise vermeiden.

Stau ade – 5 Tipps, um den Urlaub stressfrei zu beginnen

Stau auf der Autobahn

Quelle: Predrag Sepelj – 420463105 / Shutterstock.com

Viele Staus werden nicht etwa durch Unfälle verursacht, sondern durch hohes Verkehrsaufkommen und die dadurch unangepasste Fahrweise vieler Autofahrer. Hier kommen 5 Tipps, wie Staus vermieden werden können.

  1. Die richtige Tageszeit wählen

Vormittags losfahren, um dann mittags und nachmittags mit vielen anderen im Stau zu stehen – eine denkbar ungünstige Zeit, seinen Urlaub zu beginnen. Wer sehr früh losfährt oder erst gegen Abend, der hat bessere Chancen, Staus zu umgehen. Auch ist der erste Ferientag für den Start nicht sinnvoll.

  1. Nicht immer den direkten Weg nehmen

Natürlich versprechen Autobahnen einen direkteren Weg und – durch eine höhere Geschwindigkeit – eine vermeintlich kürzere Fahrzeit. Da aber viele auf Autobahnen unterwegs sind, ist es manchmal nicht falsch, den Weg über die Landstraßen zu nehmen. Auch oder besonders dann, wenn Baustellen bekannt sind. Die Folgen: weniger Verkehr und weniger Stress.

  1. Die Fahrspur halten

Natürlich will niemand mit 80 hinter einem LKW herfahren. Das muss man auch nicht. Herrscht jedoch viel Verkehr, dann ist es ratsam, die Spur zu halten, denn ein häufiger Fahrspurwechsel heißt nicht, dass man schneller unterwegs ist. Auch wird durch einen Wechsel der Spur schnellerer Verkehr oftmals ausgebremst. So können nicht nur Staus, sondern auch gefährliche Situationen entstehen.

  1. Abstand halten

Wer offensiv und damit aggressiv fährt, der gefährdet nicht nur sich und andere, sondern kann durch einen Unfall auch einen Stau verursachen. Gerade auf Autobahnen wird immer wieder beobachtet, dass der Sicherheitsabstand zum Vordermann viel zu gering ist. Schneller kommt dadurch niemand an sein Ziel. Halber Tacho in Metern, also bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h mindestens 50 Meter Abstand – das sollte jeder beherzigen. So kommt man schneller und vor allem gesund ans Ziel.

  1. Nicht ablenken lassen

Autofahrer sollten sich immer auf das Fahren konzentrieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann schon reichen, dass etwas passiert. Wichtig auch: Sofern man an Unfällen vorbeifährt, nicht davon ablenken lassen, eventuell noch bremsen und gaffen. So gefährdet man sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Denken Sie zudem an die richtige Reisevorbereitung!

Das Auto auch mal stehen lassen

Mit dem Auto ist man flexibel, man braucht keine Fahrkarten und man muss sich nicht darum kümmern, wie man vom Bahnhof oder vom Flughafen zum Hotel kommt. Auch vor Ort ist man mit einem fahrbaren Untersatz ungebunden. Dennoch ist es nicht immer nötig, den Urlaubsort auch mit dem Auto anzufahren. Weitere Ziele lassen sich bequem per Flugzeug erreichen, nähere Ziele beispielsweise mit der Bahn. Dadurch hat man zumindest schon mal den Stau und den damit verbundenen Stress vermieden.

Eine Alternative, um zum Bahnhof und zum Flughafen zu kommen, wäre ein Taxi. Wer dennoch mit dem Auto dorthin fahren möchte, sollte sich im Vorfeld um freie Parkplätze kümmern. Dies kann man problemlos online tun, die Seite Parkplatzvergleich.de beispielsweise, bietet diesen Service an. Eine aufwendige und zeitraubende Parkplatzsuche direkt am Terminal entfällt somit.

Rechtzeitig vor Ort sein

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Egal, ob Sie mit Bahn oder Flugzeug verreisen, Sie sollten immer rechtzeitig vor Ort sein. Bei Flügen wird eine Zeit von zwei Stunden empfohlen. Warum dies so ist, wollen wir kurz erläutern:

  • Flughäfen sind groß, oftmals gibt es mehrere Terminals. Um zu seinem Abflugschalter zu gelangen, muss man daher nicht selten lange Wege in Kauf nehmen – das kostet Zeit.
  • Wer noch Gepäck aufgeben muss, muss am Schalter womöglich warten. Ist dann das Gepäck inkl. Handgepäck zu schwer, muss evtl. umgepackt werden.
  • Geht es zum Check-In, heißt es oft nicht nur Schlange stehen, sondern länger warten, da nach dem 11. September die Vorschriften strenger sind und der Check-In so länger dauert.
  • Ist man mit der Familie, respektive kleinen Kindern unterwegs, müssen diese vor dem Flug noch mal auf die Toilette, haben Hunger oder Durst – auch diese Zeiten sind einzuplanen.

Stau ist nicht der einzige Stressfaktor

Oft beginnt der Stress schon zuhause beim Kofferpacken. Erst recht, wenn die ganze Familie inkl. kleiner Kinder mit in den Urlaub soll. Viele dieser Stressfaktoren lassen sich aber durchaus eliminieren. Zum Beispiel wenn es um die Parkplatzsuche an Flughäfen geht. Hier bietet jeder Airport zahlreiche Möglichkeiten an.

Flughafen Anzahl Parkplätze (mind.) Minuten zum Terminal Preis für 8 Tage
Berlin-Schönefeld 5 3-7 Minuten Ab 48 €
Berlin-Tegel 5 2-6 Minuten Ab 39 €
Bremen 2 3-4 Minuten Ab 31 €
Dortmund 1 5 Minuten Ab 33 €
Düsseldorf 9 0-8 Minuten Ab 37 €
Dresden 3 0 Minuten Ab 37 €
Erfurt 1 7 Minuten Ab 50 €
Frankfurt 7 5-8 Minuten Ab 42 €
Frankfurt-Hahn 5 4-8 Minuten Ab 32 €
Hamburg 8 0-8 Minuten Ab 49 €
Hannover 4 0-8 Minuten Ab 34 €
Karlsruhe/Baden-Baden 1 8 Minuten Ab 48 €
Köln/Bonn 5 0-7 Minuten Ab 29 €
Leipzig/Halle 6 0-8 Minuten Ab 36 €
Memmingen 4 0-8 Minuten Ab 35 €
München 6 0-8 Minuten Ab 35 €
Nürnberg 3 2-7 Minuten Ab 29 €
Stuttgart 1 5 Minuten Ab 34 €
Weeze 2 0-7 Minuten Ab 45 €


Stau nicht immer unvermeidlich

Trotz vieler vorausschauender Maßnahmen kann es immer passieren, dass man im Stau landet. Ist es passiert, dann heißt es, ruhig bleiben und einige Regeln beachten, vor allem auf Autobahnen:

  • Rettungsgasse bilden – Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit links wie möglich, Fahrzeuge auf der rechten und der mittleren Spur fahren so weit rechts wie möglich. Wie es richtig geht, zeigt auch ein Video vom ADAC.
  • Radio hören – dort wird meist sehr schnell von Staus berichtet. So kann man zumindest erfahren, wie lang der Stau ist und wie lange es womöglich noch dauert.
  • Standstreifen ist tabu – auch wenn die nächste Ausfahrt schon in Sicht ist, wer auf dem Standstreifen dorthin gelangen möchte, der riskiert ein Bußgeld. Auch Wenden und Rückwärtsfahren sind auf der Autobahn strikt verboten.
  • Im Fahrzeug bleiben – auf der Autobahn sollte man keinesfalls aussteigen und schon gar nicht Kinder herumtollen lassen.

ADAC Stauprognose: Die schlimmsten Stau-Strecken Deutschlands

Statistisch gesehen steht jeder Deutsche mindestens einmal jährlich im Stau. 2014 gab es laut ADAC in Deutschland insgesamt 475.000 Staus mit einer Gesamtdauer von fast 300.000 Stunden.

Am meisten von Staus betroffen sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Würtemberg. Aber auch die freien Städte Berlin und Hamburg liegen ganz weit vorn.

Top Ten Stau Autobahnen

Die Autobahnen mit den meisten Staus | Bild: ADAC

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Ersatzfahrplan für Bahnstreik der GDL

Deutsche Bahn Ersatzfahrplan

Die Deutsche Bahn ist ohnehin nicht für ihre Pünktlichkeit berühmt, doch wenn Zugführer-Gewerkschaft (GDL), Zugbegleiter oder Bahnhofspersonal streiken, kommt der Bahnverkehr oft beinahe komplett zum Erliegen. Was viele Kunden der Deutschen Bahn nicht wissen: In aller Regel gibt es einen Notfahrplan, der einen regelmäßigen Zugverkehr auf den wichtigsten Strecken garantiert. Im Bahnstreik 2014 fährt laut der Deutschen Bahn zum Beispiel noch jeder dritte Zug. Weiterlesen

Schadengutachten: Was Sie beachten sollten

kfz unfallgutachten

KFZ-Gutachter bei der Arbeit | Foto: Borris Häring (ihr-gutachten.com)

So schön und praktisch es ist, mit dem eigenen Auto unterwegs zu sein, so groß ist der Schreck, wenn es kracht. Was Sie nach einem Unfall mit Blechschaden tun können, um den Schaden an Ihrem Fahrzeug möglichst schnell regulieren zu lassen, lesen Sie hier. Der wichtigste Schritt: Die Erstellung eines Schadengutachtens. Weiterlesen

„Autobahngold“: Trickbetrüger am Straßenrand

Mit vorgetäuschten Pannen locken Trickbetrüger Autofahrer aus ihren Fahrzeugen um sie anschließend auszunehmen. ADAC und Polizei warnen vor einer Häufung der „Autobahngold“-Masche auf deutschen Bundesstraßen.

Von weiten winken die Betrüger mit Benzinkanister oder Abschleppseil um auf ihre Panne und Notlage aufmerksam zu machen. Tatsächlich geht es aber nur darum zur Hilfe eilenden Autofahrern eine Lügengeschichte aufzutischen um an ihr hart verdientes Geld zu kommen. Weiterlesen

Die Öresund-Brücke zwischen Dänemark und Schweden

Die Öresund-Brücke (auch Øresund oder Oresund Bridge) verbindet Dänemark mit dem südlichsten Teil Schwedens. Die mir knapp 8 Kilometern längste Schrägseilbrücke der Welt wurde am 1. Juli 2000 eröffnet und führt zwei Eisenbahngleise und die Doppelspurige Europastraße E20 über den Öresund.

Der Bau des europäischen Megaprojektes dauerte 40 Monate und kostete über eine Milliarde Euro. Aus dem dänischen Namen Øresundsbroen und der schwedischen Variante Öresundsbron einigte man sich auf die gemeinsame Schriebweise Øresundsbron. Weiterlesen

Verkehrsstatistik 2012 – Weniger Verkehrstote

Jedes Jahr sterben tausende Menschen auf deutschen Straßen. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) berichtet, gab es 2012 mit 3601 Verkehrstoten zwar über 10% weniger Todesopfer, jedoch besagt diese Zahl, dass immer noch ca. 10 Menschen jeden Tag bei Verkehrsunfällen in Deutschland sterben. Die Zahl der Verletzten ging um 2,1% auf etwas über 384.000 zurück. Das sind über 10.000 Verletzte täglich. Während sich die Gesamtanzahl der Unfälle um 1,1% erhöhte, ging die Anzahl derer mit Personenschäden insgesamt um 2,2% zurück. Dies ist zwar eine positive Tendenz, jedoch geschehen immer noch zu viele Unfälle und jeder Verkehrstote ist ein toter Mensch zuviel.

Wie Unfälle vermeiden

Der wichtigste Ratschlag kann hier nur sein: Halten Sie sich unbedingt an die geltenden Verkehrsregeln. Insbesondere nicht eingehaltener Mindestabstand führt immer wieder zu schwersten Unfällen. Auch beim Überholen ist Vorsicht geboten. Gerade LKW scheren immer mal wieder zur Seite aus und verursachen so Unfälle. Auch Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht willkürlich, sondern aus gutem Grund vorgeschrieben. Besonders auf Bundes- und Landstraßen passieren viele Unfälle aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit. Und der wohl wichtigste Tipp: Achten Sie immer auf die anderen Verkehrsteilnehmer. Selbst wenn Sie selbst keinen Fehler machen, müssen Sie immer mit Fehlern der anderen rechnen.

Wie vorsorgen

Regelmäßige Inspektionen des Fahrzeugs, insbesondere von Reifendruck, Bremsen und Airbags können Leben retten. Leider kommen immer wieder Menschen zu Schaden, die selbst vorbildlich gefahren sind. Durch unachtsamkeit oder das ignorieren geltender Bestimmungen werden jedes Jahr Unschuldige Personen auf Deutschen Straßen getötet. Darum ist Vorsorge ebenfalls ein wichtiges Thema. Insbesondere eine Risikolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützen Sie und, im schlimmsten Falle, die Hinterbliebenen.

Autohöfe zahlen 20 Cent pro Toilettengang

Der Konkurrenzkampf der Autohöfe mit den Autobahnraststätten geht in die nächste Runde. Laut einem Artikel im Spiegel werden 35 dem Branchenverband „Vereinigung deutscher Autohöfe“ angeschlossene Autohöfe ihren Kunden pro Toilettengang 20 Cent in Form eines Wertgutscheins schenken. Für die eigentliche Toilettenbenutzung werden dann zwar 50 Cent fällig, dafür erhält man jedoch einen Wertgutschein in Höhe von 70 Cent, der auf Einkäufe in den teilnehmenden Autohöfen eingelöst werden kann.

Autohöfe: 20 Cent Toilettenprämie

Autohöfe: 20 Cent Toilettenprämie

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Warntafeln sollen Geisterfahrer stoppen

Geisterfahrer Warntafel Verkehrsschild

Warntafeln sollen vor Geisterfahrern schützen

Mehrere schwere Unfälle mit Geisterfahrern ließen den deutschen Autofahrer in den letzten Monaten den Atem stocken. Für die meisten Menschen unerklärlich gelangen immer wieder Fahrzeuge in der falschen Fahrtrichtung auf die Fahrbahn.

Ursachen sind in aller Regel Alkohol am Steuer, Übermüdung, widrige Witterungsbedingungen und Orientierungslosigkeit. Immer mehr Automobilfahrer fordern mehr Sicherheit an Auffahrten, Autobahnkreuzen und Autobahndreiecken. Weiterlesen