Warntafeln sollen Geisterfahrer stoppen

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Warntafeln sollen vor Geisterfahrern schützen

Mehrere schwere Unfälle mit Geisterfahrern ließen den deutschen Autofahrer in den letzten Monaten den Atem stocken. Für die meisten Menschen unerklärlich gelangen immer wieder Fahrzeuge in der falschen Fahrtrichtung auf die Fahrbahn.

Ursachen sind in aller Regel Alkohol am Steuer, Übermüdung, widrige Witterungsbedingungen und Orientierungslosigkeit. Immer mehr Automobilfahrer fordern mehr Sicherheit an Auffahrten, Autobahnkreuzen und Autobahndreiecken.

In Österreich ist man den deutschen Sicherheitsbehörden vorraus: Bereits seit 20 Jahren warnen auffällige Warnschilder an den Autobahnauffahrten vor dem Befahren entgegen der Fahrrichtung. Der Freistaat Bayern testet bereits seit 2010, jedoch als erstes deutsches Bundesland, ebenfalls solche Warnschilder.

Die Warntafeln könnten eine Großzahl der Unfälle mit Falschfahrern vereiteln. Schon jetzt enden die meisten Geisterfahren glimpflich, weil der Fahrer seinen Fehler rechtzeitig bemerkt.

„Geisterfahrer verursachen drei Prozent der tödlichen Unfälle auf Autobahnen“, bemerkt Otto Saalmann, Sprecher des Automobilclub ADAC gegenüber der Zeitung „tz“. „Das Problem ist nur, wenn es dann mal kracht, dann sind die Folgen meistens schwer.“

Nicht verhindern können die Verkehrsschilder die Harakiri-Fahrten von psychisch Kranken und Selbstmördern. Hier hoffen Experten auf Notfallsystem um Fahrzeuge ferngesteuert oder automatisch zu stoppen.

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